Schülerrat


Schülersprecher der Schule und Mitglieder der Schulkonferenz:

Vorsitzende: Lilly (10a)
Stellvertreterin: Jenny Berthold (10b)
Mitglied der Schulkonferenz: Eric Feichtmeier (8a)
Mitglied der Schulkonferenz: N.N

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Der Schülerrat

Am Anfang jedes Schuljahres ist es soweit, die Wahl des Klassensprechers steht an. Der/Die gewählte Sprecher/in und sein/e Stellvertreter/in nimmt dann an den Sitzungen des Schülerrats teil. Doch was macht dieser Schülerrat überhaupt? Welche Aufgaben hat er und wie kann ich die Mitglieder erreichen? Lilly, die amtierenden Vorsitzende und Schülersprecherin unserer Schule, stellt hier den Schülerrat kurz vor

Wie wird der Schülerrat gebildet?
Der Schülerrat wird aus den Klassensprechern der Klasse 5–10 und deren Stellvertreterin gebildet. Diese wählen dann in der ersten Sitzung des Schuljahres den/die Schülersprecher/in (Vorsitzende/r), seine/n Stellvertreter/in und zwei weitere Mitglieder der Schulkonferenz. Die Amtszeit jeder Position beträgt ein Schuljahr.

Unsere Aufgaben
Zu unserer wichtigsten Aufgabe gehört die monatliche Schülerratssitzung. Diese dient dem Informationsau­stausch zwischen der Schulleitung, der Schulkonferenz und dem Schülerrat. Außerdem besprechen wir Probleme, mit denen Schüler/innen an uns herangetreten sind und suchen Lösungen, die wir dann im Gespräch mit der Schulleitung oder in der nächsten Schulkonferenz einbringen. Eine weiter Aufgabe ist die Vertretung unserer Schule im Kreis Schüler Rat Zwickau, in der Arbeitskreisjugend, im Austausch mit anderen Schulen und auf Veranstaltungen. Ansonsten koordinieren wir aber auch Briefe, Informationen und Angebote die uns Schüler etwas angehen, zum Beispiel Änderungen der Hausordnung oder Veranstaltungsan­gebote.

In diesem Jahr strebten wir eine Lockerung der Hausordnung bezüglich des Handyverbots an. Dazu besprachen wir uns im Schülerrat und erarbeiteten einen kurzen Vortrag über unser Anliegen, welchen wir auch in der Schulkonferenz präsentierten. Obwohl unsere eigentliche Forderung, das Handy während der Pausen zu erlauben, in einer Abstimmung angelehnt wurde, konnten wir trotzdem einen kleinen Erfolg verzeichnen. In der Hausordnung wurde das komplette Handyverbot aufgehoben und ein Absatz hinzugefügt. Nun ist es im Unterricht erlaubt das Handy zu nutzen, wenn der/die Lehrer/in es erlaubt. Es ist vielleicht keine große Veränderung aber ein Schritt in die richtige Richtung.

Unsere Hauptaufgabe ist allerdings die Schülervertretung, d.h wir agieren stellvertretend für euch Schüler/innen und entscheiden in eurem Interesse. Weiterhin stehen wir Euch immer für Fragen, Problemen aller Art oder Anregungen/Kritik zur Verfügung, ihr könnt euch einfach persönlich bei eurem/eurer Klassensprecher/in melden. Wir hören Euch zu und helfen gern.

Wie läuft so eine Schülerratssitzung ab?
Eine Schülerratssitzung beginnt mit dem Stundenklingeln. Zuvor trudeln alle Klassensprecher/in­nen und Stellvertreter/in­nen ein, während die Vorsitzende alles vorbereitet und die Anwesenheitsliste schreibt. Beteiligt sind außerdem die Vertrauenslehrerin und die Schulsozialar­beiterin aber auch alle anderen Interessierten. Anschließend werden die Tagespunkte besprochen und abgearbeitet. Am Ende haben die Schüler/innen die Möglichkeit Fragen, Anregungen oder Kritik loszuwerden. Nach der offiziellen Beendigung sind immer noch Einzelgespräche zwischen der Schülersprecherin und Schüler/innen möglich. Die Vorsitzende wertet die Sitzung dann bis zum nächsten Mal aus.

Wie genau vertreten wir Euch?
Wie bereits erwähnt ist unsere Hauptaufgabe die Schülervertretung. Doch wie genau funktioniert das? Zum einen vertreten die Klassensprecher/in­nen und ihre Vertreter/innen ihre Klassen im Schülerrat und haben alle eine Stimme bei Abstimmungen. Die Mitglieder der Schulkonferenz aus der Schülerschaft vertreten die Schüler der Schule in der Schulkonferenz und haben hier alle eine Stimme. Die Vorsitzende und die Stellvertreterin vertreten die Schülerschaft/Schu­le im Kreisschülerrat und haben zusammen eine Stimme. Die Vorsitzende trifft sich außerdem regelmäßig mit der Schulleitung um einen guten Austausch zu gewährleisten. Ein Problem ist, dass viele Schüler/innen keine Ahnung haben, was eine Schülervertretung ist, wie sie an unserer Schule aussieht und wie sie etwas verändern können. Hinzu kommt, dass immer noch viele Klassensprecher/in­nen aus Beliebtheit anstatt aus Erfahrung, Einsatzwilligkeit oder Engagement gewählt werden. Die Arbeit in der Schülervertretung ist nicht immer einfach und unbeschwert, oft gibt es von Lehrern, Mitschülern oder anderen Personen Gegenwind. Das wichtigste ist aber, dass wir etwas verändern können wenn wir wollen. Wir müssen uns gute Mitstreiter suchen und gemeinsam nie den Mut aufgeben, immer am Ball bleiben. Denn um etwas zu verändern muss man manchmal auch vor den „Erwachsenen“ die Stimme erheben.

Lilly, 10a